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Unterwegs im Okavango Delta. Genauer gesagt im Savuti, ein Teil des Okavango Deltas.

Um diese Zeit ist hier alles grün.

Es ist Regenzeit. Aber das heißt nicht, dass hier alles im grauen Regenschleier versinkt.
Vielmehr sind es heftige Gewitter und damit meine ich wirklich HEFTIG.

Der Himmel zieht sich in kurzer Zeit zu. Die Welt versinkt im Dunkel. Der Himmel öffnet seine Schleusen. Fühlt sich an wie der Weltuntergang… Ein grandioses Schauspiel.

Man kann die Hand nicht mehr vor Augen sehen und in Sekundenschnelle ist alles pitschnass.

Uns erwischt es im offenen Safari-Auto.

Gerade wollen wir uns mit einem Gin + Tonic den Sonnenuntergang anschauen und den Safaritag ausklingen lassen, als es auch schon losgeht.
Es stürmt und der Regen kommt gefühlt von allen Seiten. Auch die schnell hervor geholten Regenponchos und der große Regenschirm bieten nicht wirklich einen Schutz.

Das hält uns jedoch nicht davon ab fröhlich den G+T zu genießen – auch ohne Sonnenuntergang.

Musik kommt aus der kleinen Musikbox von Grant.

So plötzlich wie das Gewitter aufgezogen ist, ist der Spuk auch schon wieder vorbei.

Komplett durchnässt und in bester Stimmung fahren wir zu unserem mobilen Camp.

„Africa is not for Pussys“

Mitten im Busch stehen die Zelte gut geschützt unter schattenspendenden Bäumen.

Im Zelt ist alles was man braucht:

Bequemes Bett und im Außenbereich eine Toilette “mit Erdspuelung” und einer Eimer-Dusche (Bucket Shower).

Dach drüber? Nein.

Das Toilettenpapier ist bei Regen der Gefahr ausgesetzt nass zu werden.

Mein Vorschlag vielleicht einen Schirm im Zelt zu platzieren führte bei der Vorstellung wie man das denn so händeln soll zu Heiterkeitsausbrüchen.

Vor Ort ist bereits die Crew, die für unser Wohlergehen sorgt. Es wird auf offenem Feuer gekocht und ganz stilvoll wird das Dinner in einem großen Zelt eingenommen.

Alle sind ziemlich müde von dem langen Tag und jeder wird in sein Zelt begleitet.

Warum ist klar: Das Camp ist mitten im Busch und nicht eingezäunt. Ein Mondscheinspaziergang ist also nicht empfehlenswert.
Im Bett lausche ich dem Buschkonzert:

Ein Loewe brüllt laut in der Nacht.

Hyänen kichern und es knistert und knackt um mein Zelt herum. Herrlich.
Morgen wartet wieder ein spannender Tag im Busch auf uns.

2 Responses

  1. Es ist immer schön was von diesem wunderbaren Land zu hören. All diese Urgewalten wie Gewitter gehört zu Afrika und ich denke dabei immer an „liquid sunshine“.

  2. Immer wenn ich ein Gewitter in Deutschland erlebe, denke ich sehnsuchtsvoll an Afrika und die dortigen Wolkenformationen und Naturgewalten!

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